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Praxis4 Min. Lesezeit

Rechnungsweiterleitung für Xero und DATEV: bewährte Praxis

Praxisüberblick für Kanzleien: Wie Rechnungsweiterleitung aus Xero, Shared Inboxes und DATEV-nahen Workflows sauber eingerichtet wird.

Xero WeiterleitungDATEV WorkflowShared InboxRechnungseingang

Weiterleitung hilft nur mit einem klaren Intake-Ziel

Das eigentliche Problem ist selten die Technik der Regel, sondern die fehlende Klarheit im Eingangspfad. Ein Teil der Rechnungen kommt direkt, ein anderer über Shared Inboxes, ein dritter über Xero-nahe Mailflüsse. Ohne klares Ziel entsteht aus Weiterleitung nur ein weiterer Sonderfall.

Deshalb sollte zuerst festgelegt werden, welches ZeroPaste-Postfach oder welcher Alias der kanonische Eingang ist. Gmail, Outlook, Xero-Mailflüsse und mobile Fotos sollten alle dort zusammenlaufen, bevor geprüft und exportiert wird.

Original-PDF erhalten, keine .eml-Kaskaden erzeugen

Der häufigste Fehler ist nicht OCR, sondern das falsche Weiterleiten. ZeroPaste verarbeitet den normalen PDF-Anhang zuverlässig. Problematisch wird es, wenn die gesamte E-Mail als .eml oder message/rfc822 weitergereicht wird und das eigentliche Lieferanten-PDF dadurch nicht mehr als normaler Anhang vorliegt.

Gerade bei Xero-ähnlichen Dokumentadressen gilt deshalb: Die Weiterleitung muss das ursprüngliche PDF erhalten. Dasselbe gilt für Shared-Inbox-Regeln in Outlook oder Gmail.

Aliasse, Ausnahmen-Queue und Export-Preset zusammen denken

Mehrmandanten-Kanzleien profitieren oft von einer Kombination aus Sammelpostfach und mandantenspezifischen Aliassen. Der Sammelpfad fängt Unklares ab, der Alias reduziert Routing-Arbeit bei wiederkehrenden Mandaten.

Wichtig ist danach der Blick auf die Ausnahmen-Queue und das passende Export-Preset. Wenn ein Workspace schon weiß, ob DATEV-freundlich, Xero-freundlich oder generisch exportiert werden soll, spart die Kanzlei bei jeder weitergeleiteten Rechnung einen weiteren kleinen Entscheidungsschritt.

Erst einen echten Live-Pfad testen

Bevor die Regel auf alle Mandanten ausgerollt wird, sollte ein echter Pfad getestet werden: eine normale Lieferanten-PDF, eine Xero-artige Weiterleitung und eine Shared-Inbox-Variante. Prüfen Sie, ob der richtige Workspace trifft, ob das PDF korrekt ankommt und ob Ausnahmen sichtbar markiert werden.

Wenn dieser Pfad sauber läuft, reicht oft schon eine kurze interne Notiz für das Team: welches Postfach zu nutzen ist, wann Aliasse sinnvoll sind, was mit .eml vermieden werden soll und wie ein erfolgreicher Eingang in der Review-Queue aussieht.

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